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Vladik Scholz – Wie ein Phoenix aus der Asche

Mr. Vladik Scholz ist nach über einem Jahr Verletzungspech zurück auf dem Board und auch sonst back in the game! Nach drei Operationen am Fuß und einigen Veränderungen bezüglich seiner Sponsorensituation kann der Sympath aus der Domstadt wieder beruhigt nach vorne blicken und sich voll und ganz auf Skateboarding konzentrieren. Endlich, möchte man sagen, denn dieses Interview zeigt, dass der 2003 aus Weißrussland emigrierte weiterhin zu Deutschlands Besten zählt.

[Interview: Niklas Isenberg | Portrait & Seq: Daniel Wagner; Foto: Hendrik Herzmann]

// Das volle Interview mit allen Photos, allen Sequenzen und allen Quotes findet ihr in gedruckter Form in MSM #332, seinen neuen Part gibt es hier zu sehen.

Inwiefern ist skaten Hobby, Sucht oder ein Job?
Das ist schwer zu beantworten. Skaten ist auf jeden Fall ein entscheidender Teil meines Lebens geworden. Ich skate super gerne und es läuft gerade richtig gut. Wenn ich sagen würde, es ist ein Job, dann hört sich das ziemlich doof an. Ich lebe jedenfalls davon. Und wenn man gewisse Sponsoren hat, hat man auch mehr Verantwortung. Aber da es mir zur Zeit an Motivation nicht mangelt, funktioniert es von alleine und ich könnte nicht direkt sagen, dass es ein Job ist. Anstrengend wird es oft auf Touren und am Ende ist man ziemlich kaputt. Und im Allgemeinen habe ich auch nicht angefangen zu Skaten, um Geld zu verdienen […]

Du hast in deinem ersten Monster Interview gesagt, dass du nicht direkt als Skater bezeichnen würdest, sondern eher als Person, die skatet.
Ja, ich glaube diese Sichtweise hat sich schon sehr verändert. Das war eine Phase, in der ich nicht wusste was ich will. Jetzt weiß ich das zwar immer noch nicht genau, aber ich bin mir sehr sicher, dass ich skaten will. In der Zeit wollte ich mich einfach nochmal reseten und schauen, was mich interessiert und was mich interessiert hätte, wenn ich nicht angefangen hätte zu skaten. Zum Glück hab ich damals nicht rumgesponnen! Ich bin super glücklich, wie es ist und dass es weiterläuft.

Lance Mountain hat mal gesagt, „Skateboarding doesn’t make you a skater, not being able to stop skateboarding makes you a skater.“
Dann würde ich sagen, dass ich Skater bin. Das ist ein guter Satz, den Lance da gesagt hat. Aber: Ich könnte nicht sagen, dass ich ohne Skaten nicht leben kann. Diese Aussage macht mich verrückt. Denn dann hätte ich vor dem Skaten mehr Respekt als vor meinem Leben. Mir würde es verdammt fehlen, wenn ich es nicht mehr könnte und ich würde immer daran denken, aber dann nicht mehr leben zu können, würde ich nicht sagen […]

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