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Trickkiste

Trickkiste #337 – Hendrik Herzmann

Hendrik Herzmann erklärt den Slappy Crooked Grind:
„Vor ein paar Wochen hatte ich eine spontane Eingebung, wie man Slappy Crooked Grinds macht, nachdem ich in der Vergangenheit immer vergebens beim Versuch, den Trick zu machen, gegen den Bordstein gefahren bin. Also schnell den nächstbesten Supermarktparkplatzrandstein eingewachst und los geht’s. Der Trick ist, über die vordere Rolle auf die Kante zu fahren und dann im Crooked Grind einzulocken. Zuerst solltet ihr ein Curb finden, was leicht angeschrägt ist, da es sonst nicht so richtig funktioniert mit dem hochfahren. Der Hinterfuß steht dann auf den hinteren Schrauben und lässt das Tail in Ruhe. Die Nose sollte ja nicht angehoben werden. Das Gewicht habt ihr erst auf dem Hinterfuß und sobald ihr im Crooked Grind hängt, übt ihr Druck nach vorne aus, um schön weit zu grinden. Dann wird, je nach Gusto, rausgepoppt, frontside oder backside rausgedreht oder im Nosemanual weitergefahren. Viel Spaß beim Üben. Ihr werdet sehen, es lohnt sich!“

[Seq: Friedjof Feye]

Der Ursprung des Slappy Crooked Grinds ist natürlich die 50-50 Variante, die in der zweiten Hälfte der Achtziger von Schmitt-Stix-Pro John Lucero erfunden wurde, der später auch Black Label gründete.
Weitere Namen, die früh mit dem Trick in Verbindung gebracht werden sind Matt Hensley, Eric Dressen, Tom Knox und Julian Stranger. All das erfährt man übrigens auch in Jeff Grossos Loveletter zum Thema Curbs. Natürlich gibt es auch in H-Streets Hokus Pokus von ’89 einige Exemplare zu sehen. Im Zuge der Tech-Welle in den Neunzigern wurde es dann etwas still um den Slappy Grind. 2001 bekam man ihn dank Lucero in „Label Kills“ aber wieder zu Gesicht und hier und da tauchte der Trick wieder auf. Jedoch wurde der Trickfamilie zwischen 2001 und 2009 eher wenig Beachtung geschenkt. Die nächsten, nennenswerten Exemplare gab es 2009 in Jason Dills und van Engelens „Mindfield“-Parts zu sehen und erst dieses Jahr zeigte Jake Johnson den Slappy-Fans in Static IV wo der Hammer hängt, indem er die Clipper-Ledge mit diesem Trick bezwang. In den letzten Jahren erfuhr die Trickfamilie eine wahre Renaissance und mittlerweile gehören diverse Variationen in das Standard-Reportoire vieler namhafter Skateboarder, die dem Slappy Grind ganze Clips widmen. Hierbei stechen Dennis Busenitzs „Curb Your Enthusiasm“ und ein Clip von Joe Pease stark hervor. Neben abstrusesten Variationen gibt es in beiden Clips auch unglaublich schöne Slappy Crooks zu sehen.

Ein paar Clips zum Slappy Grind haben wir wie gewohnt hier für euch zusammengetragen.

Viel Spaß beim Üben!

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