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Poetic Collective // The Beamer Project

http://mpora.de/videos/AAdox5vy0xgz

Das Poetic Collective besteht aus einer Gruppe motivierter Skater, die irgendwo zwischen Stockholm, Malmö und Berlin beheimatet sind und handbedruckte Shirts herstellen. Dieses Jahr soll auch die erste Boardserie erscheinen. Dass die Jungs dafür genügend Ideen besitzen, beweist dieser Clip, in dem sie versucht haben, Kunst und Skateboarding miteinander verschmelzen zu lassen. Das hat unser Interesse geweckt und wir haben uns vom ursprügnlich aus Schweden stammenden Collective Member Tom Botwind, der derzeit in Berlin Kunst studiert, erklären lassen wie genau.

Ich habe eine Zeit lang über neue, freshe Arten nachgedacht, Skateboarding zu dokumentieren. Irgendwas um es mehr Richtung Kunst zu rücken, wobei es weniger um die Tricks und mehr um die gesamte Ästhetik des Clips geht. Ich hab viel Theater und Performancekunst geschaut und hab über verschiedene Arten von Szenografie und Licht nachgedacht. Als Skater und Filmer bin ich ständig auf der Suche nach Orten die gut aussehen und zu versuchen den Look einer Location durch Licht und Bewegung zu verändern war wirklich aufregend.

Bei den Poetic. Mixtapes und Prints arbeiten wir oft mit abstrakten Bildern. Ich wollte das in den Clip integrieren und versuchen, die Skater in abstrakte Gemälde einzubauen.

Ich hab damit begonnen, die Bewegung schwarzer Wasserfarbe auf Glasscheiben und Papier zu filmen, während ich sie hin- und hergekippt habe. Das so entstandene Video zeigt sich ständig verändernde „Gemälde“. Nun mussten wir nur noch rausfinden, wie sich das auf Spots übertragen lässt – und wir brauchten die passende Location dafür.

Es ist, als würde sich der Boden unter dir verschieben. Zwei von drei Leuten slammten beim ersten Drop In!

Durch John Nordh, einem aus dem Kollektiv aus Schweden, haben wir die Möglichkeit erhalten, eine private Session ein einem kleinen Skatepark außerhalb von Malmö zu fahren.

Wir haben uns einen Beamer und ein paar Lampen geschnappt und sind zum Park gefahren. Als es losging, haben wir uns gefreut, dass die projizierte Wasserfarbe noch besser aussah, als wir es uns vorgestellt hatten.

Wie man sich allerdings denken kann, ist es ein absoluter Alptraum, in einem dunklen Raum zu skaten, in dem solche Projektionen die einzige Lichtquelle darstellen. Es ist, als würde sich der Boden unter dir verschieben. Zwei von drei Leuten slammten beim ersten Drop In! Nach einer Weile aber gewöhnten wir uns daran und konnten Tricks machen, bis wir nach ein paar Stunden genug Footage hatten.

Am Ende ist alles so geworden, wie wir es uns erhofft hatten. Nicht bloß artsy Clips zwischen das Skaten zu schneiden, sondern das Skaten tatsächlich mit Kunst zu verbinden.

Jetzt warten wir auf den Frühling, um die Sache nicht nur in einem Skatepark ausprobieren zu können, sondern da wo es hingehört – in den Straßen.

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