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Roberto Cuellar | Skateboardrampen auf Acid

Künstlich erschaffene Holzwelten in Skatehallen zu fahren und Skulpturen als Skatespots zu benutzen ist für uns, als vielseitige Nutzer des urbanen Raums, nichts Neues. Erstere haben meistens eher einen praktischen als künstlerischen Nutzen und beim Befahren letzterer macht man sich oft wenig Freunde. Roberto Cuellar, gebürtiger Mexikaner, aufgewachsen im Ruhrpott, hat die beiden Bestandteile neu vermischt und es sich zur Aufgabe gemacht, Skulpturen in eigenen Welten zu inszenieren, die sich allesamt darin gleichen, dass sie zum Skaten gebaut sind. Wie er auf die Idee gekommen ist, wo er seine Inspiration hernimmt und was er als nächstes plant, haben wir ihn in unserer aktuellen Ausgabe für euch gefragt.

[Filmed/Edited: Francisco Saco]

Wie entstehen bei dir Ideen? Entwickelt sich das von der skulpturellen Form hin zum Skaten oder von einer Skate-Idee hin zur Skulptur?
Es ist immer unterschiedlich, manchmal fange ich mit der Form einer skatebaren Skulptur an und überleg mir dann ein Konzept drumherum, manchmal kann es auch ein Wort wie „Transsilvanien“ sein, zu dem ich mir dann den Rest einfallen lasse.

Ich musste direkt an die Agave denken, eine Pflanze, die in Mexico wächst, aus der alkoholische Getränke gemacht werden.

Versuchst du mit deinen Welten Geschichten zu erzählen?
Auch das ist ein bischen unterschiedlich. Bei „La casa de Sochy“ gab es eine Story dahinter. Das war das Haus von einer verrückten Frau, wo kein Mensch jemals wieder war und für das ich die Räume komplett so kreiert habe, dass sie alle skatebar waren. Ein Innenhof, ein Badezimmer und eine Art Garten. In dem anderen Fall war es eine Pyramide im Weltall, die auch die Funktion einer Pyramide insofern erfüllt hat, dass man sie besteigen konnte. Auf der einen Seite mit dem Skateboard durch eine Quarter, auf der anderen Seite über die Treppen. Das ganze haben wir mit Linien bemalt, um einen endlosen Raum zu schaffen.

Wie kamst du auf das Thema Agave, hat das mit deinen südamerikanischen Wurzeln zu tun?
Das kam duch eine Ausstellung der Fotografin Kate Bellm in Berlin im Oktober. Das Thema, das sie hatte war „Acid Mirage“ und dann wurde es in Acid Forest geändert. Ich musste direkt an die Agave denken, eine Pflanze, die in Mexico wächst, aus der alkoholische Getränke gemacht werden. Ich habe dann die Silhouette der Pflanze an die skatebare Skulptur angepasst und die Haut habe ich in verschmommenen Farben dargestellt, als wär man auf Acid.

Das volle Interview mit Roberto gibt es in unserer aktuellen Ausgabe nachzulesen.

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