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Trickkiste

Trickkiste #320 – Samuel Beyer

Samuel Beyer erklärt den Nosegrind Revert:

„Das erste Mal habe ich einen Nosegrind Revert live von einem der älteren Jungs bei einer Curbsession an unserem Local Spot gesehen, was schon ziemlich lange her sein muss. Ich hab mir damals als erstes Ziel den „normalen“ Nosegrind gesteckt und den Revert dann erst später gelernt. Als Grundlage zum Lernen ist der 50-50 mit 180 out am besten, aber auch Nosewheelies mit Revert helfen, um ein Gefühl für den Trick zu bekommen. Wenn ich losfahre, denke ich bei dem Trick eigentlich nur an den Revert, der Nosegrind kommt schon von alleine. Der beste Spot für den Trick ist auf jeden Fall ein Curb – anfangs am besten eins mit Metallkante, weil der Widerstand beim Grinden nicht so hoch ist. Wenn man ihn ganz gut kann, ist der Unterschied ihn an einer Ledge wie dieser hier zu machen auch nicht mehr so groß. Die stylishsten Nosegrind Reverts macht Stevie Willams mit Pop Shove-It rein oder auch Heath Kirchart, der ihn an dicken Rails und Ledges macht. Aber der eigentliche Nosegrind Revert Boss ist eh Mark Frölich!“


[Seq: Christoph Maderer]

Geht man zu den Anfängen des Nosegrind Reverts zurück, muss man wahrscheinlich beim Nosepick der Vertrampe beginnen, der in den frühen 80ern der gegrindeten Version in der Rampe vorausging. Ebenso war der Nosepick an den Curb genannten amerikanischen Kantsteinen Ende der 80er recht angesagt, widerum war ein wirklicher Nosegrind an ebendiesen eher selten gesehen. In den 90ern ging es dafür Vollgas voraus und Guy Mariano zauberte anno 1991 in Blinds „Video Days“ ein stilsicheres Exemplar per Backsidedrehung aus der Parkbank und man sah den Trick in den nächsten Jahren mehr und mehr.

Wie schnell sich Skateboarding zu dieser Zeit weiterentwickelte zeigt sich, wenn man betrachtet wie Guy den Trick fünf Jahre später in Girls „Mouse“ Video schon in der switch Variante aus dem Handrail dreht. Aber auch Lavar McBride machte im selben Jahr im legendären „Trilogy“ Video nicht groß rum und packte am Hubba Hideout einen Switch Nosegrind Revert aus, ohne dass man an diesem Spot bis dato eine normale Version gesehen hatte. In der Zwischenzeit ist der Trick so gängig, dass er auch gerne mal benutzt wird, um in der Line den Stance zu wechseln und Stefan Janoski macht heutzutage wahrscheinlich die schönsten Exemplare, vornehmlich switch.

Zu erwähnen wäre aber auch noch Willows Exemplar an der Hubba auf den Seiten 10/11 dieser Ausgabe, der in seinem 5-Incher-Part und unserer b/w Issue zu sehen ist. Zu guter Letzt dürfen wir aber Mark Frölich nicht vergessen, der seit Jahren Nosegrind Reverts überkopfhohe Gaps runterhämmert und auch in seinem „Four Turns Left“ Thrasher Part wieder ein schönes Exemplar ein deutsches Handrail runternagelt. Die schönsten Exemplare haben wir auf hier für euch zusammengetragen.

Viel Spaß beim Üben!

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