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How to… Eine eigene Skatehalle bauen

06. DIE ARBEITSAUFTEILUNG

Jeder hat seine Talente, also sollten diese auch genutzt werden. Der eine schließt die Lampen an den Strom an, der andere sägt das Holz zurecht und der dritte zeichnet den Bauplan. Es wird immer so sein, dass der eine mehr als der andere macht, aber wenn jeder das tut, was er kann und so gut er kann, hilft das der Gemeinschaft. Bedenkt nur, dass euch niemand zu lebenslangem Dank verpflichtet ist.

07. DER VEREIN

Wenn das Projekt expandiert, solltet ihr über die Gründung eines Vereins nachdenken. Für circa 100 Euro und den ein oder anderen Papierkrieg könnt ihr euch als gemeinnützigen Verein eintragen lassen. Das hat zur Folge, dass ihr Zuschüsse bekommen und Spendenquittungen ausstellen könnt, steuerfrei und offiziell seid. Auf das Vereinskonto kann jedes offizielle Mitglied den monatlichen Beitrag einzahlen und das Ganze wird übersichtlich. Noch dazu übernimmt nun der Verein die Miete, haftet für jegliche Probleme und der Verein als rechtliche Person kann die Vereinshalle und alle offiziellen Mitglieder versichern lassen, was die Privatperson schützt.

08. DAS ERSTE EVENT

Ist einmal Ruhe zwischen den unzähligen Bauphasen, ist es Zeit für das erste Event in eurer Skatehalle. Egal ob Contest oder Game of S.K.A.T.E, solange es nicht öffentlich, sondern in geschlossener Gesellschaft stattfindet, müsst ihr euch auch keine Gedanken über Versicherungsprobleme machen. Erst wenn sich Nichtmitglieder in eurer Halle verletzen, könnte es zu Problemen kommen.

Jeder hat seine Talente, also sollten diese auch genutzt werden

09. DIE SPONSOREN

Im ersten Moment klingt die Idee sehr verlockend, sich einen Sponsor zu suchen und Geld einzusacken. Was sollte jedoch ein Sponsor wollen, außer große Reichweite und mehr Aufmerksamkeit? Ihr seid nicht öffentlich und rein rechtlich darf niemand außer den Vereinsmitgliedern eure Vereinshalle befahren. Ohne Sponsor könnt ihr machen und bauen was ihr wollt, die Frage ist, ob es lohnt, sich diese Freiheit nehmen zu lassen.

10. DER SCHRITT IN DIE ÖFFENTLICHKEIT

Der Schritt von der Crewhalle zur öffentlichen Skatehalle eurer Stadt ist weder klein noch einfach. Eigentlich braucht ihr dazu weder irgendwelche Sponsoren, noch Zuschüsse von der Stadt. Ihr könntet immer noch als Verein agieren, jedoch gibt es ein paar rechtliche Dinge, die berücksichtigt werden müssen. Ihr braucht Notausgänge, Sanitäre Anlagen, ihr habt feste Öffnungszeiten und ihr braucht TÜV. Das alles kostet Unmengen an Geld und ist mit noch mal so viel Arbeit verbunden, wie bisher in die Halle gesteckt wurde. Eventuell könnt ihr aber Mitglieder temporär aufnehmen. Diese sind dann für eine Session Mitglied, ihr könnt Eintritt verlangen und seid trotzdem auf der sicheren Seite.

11. RUHIG BLEIBEN

Bis zum Schritt in die Öffentlichkeit vergehen Jahre. Irgendwann blickt ihr zurück in die heutige Zeit, in der alles begonnen hat und merkt, wie gut ihr es habt. Ihr habt eine eigene Skatehalle, seid Herr über euer gemeinsames Werk und könnt wann immer ihr wollt mit der Crew skaten. Wir hoffen, ihr seid jetzt motiviert, zusammen aktiv zu werden. Überstürzt nichts, informiert euch nochmal ausgiebig selbst und habt viel Spaß!

Und wem das jetzt alles doch zu viel Arbeit ist, für den haben wir hier unseren Skatehallen Finder.

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