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How to… Eine eigene Skatehalle bauen

Anstatt in Winterdepressionen zu verfallen, empfehlen wir euch eine weitaus gesündere Idee, um den Winter zu überstehen. Begegnet dem wechselnden Wetter mit Trotz und baut euch euren eigenen Indoor Spot. Das klingt anfangs nach viel zu viel, mit den folgenden elf Tipps jedoch, könnt ihr ruhigen Gewissens mit dem Lebenswerk beginnen und danach 365 Tage im Jahr skaten.

[Text: Matthias Knötzinger | Foto: Phil Röger]

01. DIE CREW

Die Idee, eine eigene Halle aufzubauen und witterungsunabhängig skaten zu können, wird jedes Mitglied der Crew feiern. Aber seid euch darüber im Klaren, dass ein solches Projekt viel Zeit kostet und mindestens genau so viel Arbeit, ganz abgesehen vom Geld das benötigt wird. Der erste wichtige Punkt ist deshalb, dass jeder voll dahinter steht und sich für nichts zu schade ist.

02. DER STANDORT

Die Größe und Beschaffenheit der Örtlichkeit müsst ihr individuell entscheiden. Eventuell hat euer Opa noch eine alte Scheune, die sich für eine Miniramp eignet – aber reicht eine kleine Rampe oder soll es ein Spot mit verschiedensten Obstacles werden? Macht euch auf den Weg zum Stadtrand oder zum Industriegebiet und schaut einfach mal, was eure Umgebung so hergibt.

03. DER MASTERPLAN

Einen solchen wird es nie geben, soviel vorab. Planung ist trotzdem das A und O – sei es in Sachen Finanz- oder Bauplanung. Bevor ihr irgendetwas beginnt, solltet ihr einmal über euer Budget nachdenken, eine Skizze der Obstacles anfertigen und die Menge der benötigten Materialien berechnen. Während der Bauphase kann sich noch viel ändern und entwickeln, aber eine kurze Kostenberechnung lohnt sich immer, vor allem weil ihr anfangs das Projekt wahrscheinlich erst einmal aus eigener Tasche finanziert.

04. DIE SICHERHEIT

Es ist zwar eine schöne Sache, was ihr da macht, wir würden euch jedoch davon abraten, im Winter auf dem Skateplatz damit zu prahlen, was für monströse Pläne ihr bald verwirklichen werdet. Neider gibt es überall, das steht fest. Wenn ihr keinen Bock auf Einbrüche neugieriger Mitbürger habt, sorgt dafür, dass alles niet- und nagelfest ist. Vergitterte Fenster, sichere Türen, gute Schlösser, vor allem aber Diskretion sollten ein Anfang sein.

05. DIE MATERIALIEN

Habt keine zu hohen Ansprüche, Qualität braucht seine Zeit. Am besten ihr fangt mit einem kleinen Obstacle an und wartet ab, bis wieder Geld zur Verfügung steht, um weiter zu bauen. Ob ihr betoniert oder mit Holz arbeitet, müsst ihr selbst wissen und mit dem Vermieter abklären. Holz lässt sich schneller umbauen, während Beton organischer verbaut werden kann und weniger kostet. Die ersten Europaletten gäb’s aber bestimmt nach netter Nachfrage beim Transportservice nebenan.

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