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Trickkiste

Trickkiste #312 – Fabian Lang




Fabian Lang erklärt euch den Feeble Grind:

Meinen ersten Feeble Grind, an den ich mich errinern kann, habe ich noch in der alten Euro Skatehalle in München gelernt und er hat sich seitdem auch zu einem meiner Go-To Tricks für Rails jeglicher Art entwickelt. Am besten sucht ihr euch ein rundes Flatrail oder auch kleines Parkhandrail, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass man nicht grindet. Nicht zu empfehlen sind eckige, stumpfe Rails, da sich da gerne mal beim Einlocken der Kingpin ins Metall frisst und man dann einen meist ungeilen Abfl ug nach vorne macht. Wer schon einen Smithgrind kann, tut sich mit dem Feeble sicher leichter. Ihr fahrt in einem leichten Winkel auf das Rail an und versucht mit der Fersenseite eurer Achsen, möglichst nah an den Wheels, das Rail zu treffen. Lieber in Boardslide rutschen, als den oben genannten Kingpinfresser zu machen. Der Körperschwerpunkt liegt gerade über dem Rail und auf dem hinteren Fuß, während der vordere nur die Nose unten hält. Nachdem ihr einige Meter gegrindet seid, werdet ihr merken, dass ihr ganz locker die Nose anheben könnt und weitere Variationen wie den Backside 180 hinzufügen könnt, indem ihr ähnlich einem gescoopten Backside 180 fast nur die Beine verdreht. Koston kann den chefmäßig in der Mitte vom Rail auf die andere Seite rausgedreht!


[Seq: Hendrik Herzmann]

Die erste Adresse für gute Feeble Grinds ist definitiv Ed Templeton. Direkt danach kommt Mike Carroll, der den Feeble nicht nur in „Modus Operandi“ am endlos-Rail durchgrindet, sondern ihn auch in „Yeah Right!“ übers Curb in Flushing Meadows zimmert und ihn auch sonst in jeder erdenklichen Kombination auspackt. Die Zeit um die Jahrtausendwende war generell ein gutes Pflaster für Feeble Grinds, auch wenn Arto Saari sich in Flips „Sorry“ per Feeble die Lichter ausschoss. Skateboarding ging spottechnisch steil und der Trick eignete sich perfekt für große Rails. Tosh Townend etwa hat 2001 ein stattliches Exemplar ausgepackt, als er für eine Emerica Ad per Feeble das El Toro Rail hinunterrutschte. Ein Jahr vorher hatte sich auch der Hamburger Marcus Jürgensen damit an einem Rail epischen Ausmaßes versucht, nämlich dem 33er in Bremen. Das Rail war danach lange mit dem Mythos der Unmachbarkeit belegt, bis, 2011 auf unserer Banger Bus Tour, Tobi Fleischer vorbeikam und den Feeble (möglicherweise den heftigsten ever) endlich ans Rohr nagelte.

Die schönsten Exemplare haben wir wie immer auf unserer Webseite für euch zusammengefasst.

Wir wünschen viel Spaß beim Üben!

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