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Trickkiste

Trickkiste #336 – Henri von Stanislawski

Henri von Stanislawski erklärt den Lien to Tail:
„Der Lien to Tail funktioniert an großen Rampen und in der Vert am besten, trotzdem solltet ihr am Anfang mit „Baby-Steps“ und kleineren Rampen beginnen! Frontside Grinds, Frontside Grinds mit Nosegrab und normale Frontside Ollies helfen einem zu Beginn perfekt dabei, sich langsam an den Trick heranzuarbeiten. Ihr solltet euch dann zunächst auf den Tailslide bzw. Stall konzentrieren, nachdem der sitzt, versucht einfach mal die Nose mit anzufassen und ihr werdet sehen, dass es leichter ist als gedacht. Jedoch denkt an die Baby-Steps, denn umso langsamer ihr den Trick angeht, desto mehr Gefühl und Verständnis bekommt ihr! So lernt ihr auch, wie ihr dann letztendlich aus der Quarter richtig rausfliegt. Dafür müsst ihr schön schnell fahren, dann poppt ihr wie bei einem Tailslide kurz vor dem Coping ab, greift dabei die Nose und zieht euer Tail so in die Höhe. Die restliche Bewegung ergibt sich dann von selbst und ihr werdet automatisch im Tailstall landen. Zunächst werdet ihr richtig im Stall landen, anstatt das Coping nur mit dem Tail zu smacken, das braucht einfach Zeit und Routine. Doch wenn ihr das einmal verinnerlicht habt, ist es das beste Gefühl das Coping so hart wie möglich zu bashen und ganz entspannt weiterzufahren, als hätte man gerade einen Drop In gemacht! Denkt an die Baby Steps, dann läuft das. Skate, then Die!“

[Seq: Hendrik Herzmann]

Einen Frontside Lien to Tail kann man zu allererst easy in zwei Tricks unterteilen, um ihn besser zu verstehen. Zum einen macht man einen Frontside Nosegrab, zum anderen einen Frontside Tail Stall. Kombiniert man beide Dinge miteinander, hat man den Lien to Tail. Wie so viele andere Tricks auch wurde der Lien to Tail von 80‘s-Ikone Neil Blender ins Leben gerufen (Herr Blender ist in dieser Rubrik wirklich Dauergast als Erfinder). Der Trick fand in den Achtzigern bei Personen der Old-School Rampenhuber-Riege um Jeff Grosso, Christian Hosoi, Tony Hawk und Co. schnell weitere dankbare Abnehmer und etablierte sich fortan als klassische Transition-Nummer. Interessante Notiz am Rande: Spricht man den Namen des Tricks „Lien“ rückwärts aus erhält man den Vornamen des Erfinders, „Neil“. Eine ziemlich bekannte Weiterentwicklung des Lien to Tail ist der Madonna, ein one-footed Lien to Tail bei dem man den Vorderfuß zu seiner Fahrtrichtung vom Board nimmt und rausstreckt, bevor man ihn wieder aufs Board positioniert. Diese Variation wurde übrigens vom Birdman himself erfunden. Ben Raybourn mit einer fetten Backside-Variation des Tricks in Bones „New Ground“ oder auch Ronnie Sandoval in seinem kürzlich erschienenen Welcome-Clip auf Krooked zeigen uns, dass der Lien to Tail auch heute noch absolut klargeht!

Die schönsten Exemplare des Lien to Tail haben wir wie gewohnt hier für euch zusammengetragen.

Viel Spaß beim Üben!

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