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Transition

Blunt to Fakie

Skatedeluxe Teamfahrer Fabian Neugebauer erklärt den Blunt to Fakie.

Der Blunt to Fakie ist dem Pivot to Fakie sehr ähnlich. Wenn du den Pivot to Fakie kannst, den Ollie beherrschst und etwas Mut mitbringst, dann sollte dir der Blunt to Fakie nicht besonders schwer fallen. Ebenfalls kann es für den Blunt to Fakie nicht schaden, schon mal einen Bluntslide oder zumindest Bluntstall am Curb oder Flatrail gemacht zu haben.




1.) Fahr mit ungefähr dem gleichen Speed und der gleichen Fußstellung wie beim Pivot to Fakie die Transition hoch. Du solltest auf jeden Fall nicht zu langsam sein, denn sonst kommst du nicht bis in den Blunt, sondern rutschst immer zurück in den Rock to Fakie.

2.) Wenn deine Vorderachse das Coping erreicht hat, solltest du versuchen ganz leicht auf das Tail zu treten und das Board mit einem leichten Schub nach vorne zu hebeln. Diese Bewegung ähnelt einem Ollie und hat zum Ziel, dass du mit deinem Board in eine Bluntposition kommst. Du solltest also mit deinem Board auf den Coping stehen, wobei deine Rollen auf dem Table liegen und deine Tailspitze in die Trasition zeigt.

3.) Ist es dir gelungen in den Blunt zu kommen, solltest du dein hinteres Bein relativ durchgestreckt auf dem Tail haben, während dein vorderes Bein leicht angewinkelt auf der Boardmitte steht. Dein Gewicht sollte zum Großteil auf dem hinteren Bein, also auf dem Coping, liegen. Hast du den Blunt erst einmal stabilisiert, dann kannst du auch in dieser Position Übernachten.

4.) Jedoch solltest du auch dem Blunt irgendwann ein Ende setzen. Dazu lehnst du deinen Körper zurück in die Transition und machst einen Ollie aus der Bluntposition in die Rampe. Dabei solltest du darauf achten, dass du weder zu weit, noch zu kurz nach hinten springst. Springst du zu weit, so landest du mit viel Wucht und mit hoher Slamgefahr im Flat der Rampe. Springst du zu kurz, so besteht die Gefahr, dass du einen Hang-Up am Coping machst und rückwärts in das Flat knallst. Beide Slamvarianten können ziemlich schmerzhaft sein und sind daher eher nicht zu Empfehlen.

5.) Hast du das richtige Maß an Höhe und Weite deines Ollies aus dem Blunt gefunden, solltest du nun mit beiden Füßen auf dem Griptape dein Board zurück in die Transition geleiten. Ist auch deine Vorderachse wieder in der Rampe, solltest du mutig und zentral Druck über beide Achsen auf die Rampe ausüben, etwas in die Hocke gehen und voller Freude deinen ersten Blunt to Fakie ausfahren.

Ausblick:
Auch den Blunt to Fakie kann man durch Kombinationen mit anderen Tricks ausbauen. So kann man einen Flip in oder aus dem Blunt versuchen. Auch ein 180 Ollie aus dem Blunt ist keine Hexerei und fällt einigen Skatern sogar leichter, als der Blunt to Fakie. Wenn du deine Local Rampe bereits mit allen Bluntvariationen zerlegt hast, so kannst du den Blunt natürlich auch in richtig großen und männlich geshapeten Transitions versuchen. Dem Blunt sind, wie allen anderen Tricks im Skateboarding, kaum Grenzen gesetzt.

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