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Trickkiste

Trickkiste #316 – Richie Löffler

Richie Löffler erklärt den Backside Blunt:

Den „Ollie-Blunt“ in der Miniramp, wie er ursprünglich genannt wurde, habe ich als erstes bei Aaron Deeter gesehen, er war damals auf Tour durch Deutschland mit Ryan Monihan. Die haben auch immer bei mir in Hamburg geschlafen und gerade Aaron Deeter war seiner Zeit so weit vorraus, der hat schon damals 5-0‘s und Blunts to fakie in der Halfpipe gemacht, das war so ’89 – ’90, glaube ich. Ob er damals auch einen Blunt 180 gemacht hat, weiß ich nicht mehr genau, aber ich denke schon, immerhin hat er den Ollie-Blunt erfunden.

Gelernt habe ich den Trick dann erstmal am Kantstein, früher ist man manchmal stundenlang einfach nur einen Kantstein gefahren und hat sich vorgestellt, es sei eine Lip von einer Miniramp oder Halfpipe. Am Kantstein kann man den „Reinziehmoment“ schon gut lernen und in der Mini, Bank oder Quarter ist es eigentlich das gleiche von der Bewegung her. Auch beim Bluntslide empfinde ich die Bewegung ähnlich. Also wenn du ihn am Curb kannst, kannst du ihn eigentlich auch in der Quarter und umgekehrt. Das geile an dem Trick in der Rampe ist, dass es ein Liptrick ist, man aber dennoch ein Airfeeling drinne hat, es ist also eine Mischung aus beidem. Das schockt. Bis heute finde ich die Blunts von Buster Halterman und Chris Miller in der Rampe am besten, auf der Straße muss ich bei Blunts an Brian Lotti denken!


[Seq: Christoph Schröder]

Wie Richie schon ganz trefflich anmerkte, wurde der Ollie-Blunt 1989 von Aaron Deeter erfunden. Da aber kurze Zeit später Danny Way mit dem Trick in der Vert-Rampe in einem Magazin auftauchte, schrieben fälschlicherweise viele Leute ihm die Trickinnovation zu. Den unverschämtesten Blunt to fakie in der vertikalen kann Bob Burnquist für sich verbuchen, der den Trick in seinem Extremely Sorry Part an die Latte eines Fußballtors zimmert, welches sich auf dem Table seiner monströsen Rampe befindet. In der Mini hingegen macht in Sachen Blunt-Tricks Daewon Song niemand etwas vor, was der Technik-Nerd eindrucksvoll im 15 minütigen Almost-Streifen „Cheese and Crackers“ unter Beweis stellt. Louie Barletta wiederum hat in Tilt Mode – „Man down“ mit einem One Foot Blunt Finger Flip wohl einen der ausgefallensten Blunt-Tricks überhaupt zum Besten gegeben, während Steve Forstner, für das „Z Movie“ von Antiz, in Barcelona einen der krassesten Blunts hinlegte – zur Abwechslung in der nicht gerade einfacheren Frontside Variante. Die oben beschriebene Blunt-Parade haben wir wie immer hier für euch zusammengefasst.

Wir wünschen viel Spaß beim Üben!

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