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Businessmoves Elwood & Dead Boy

Das Skateboardbusiness treibt oft seltsame Blüten und zieht manchmal fragwürdige Companys an, die sich ein lohnendes Geschäft mit den „Szenekids“ versprechen und ihrer Marke einen coolen Anstrich verpassen wollen. Doch es geht auch andersrum. So ließ z.B. Elwood Clothing in einer Pressemitteilung verlauten, daß sie nach 15 Jahren im Business ihr Skateboard Team einstellen werden. Hier das Statement:

“Elwood Clothing is so proud to celebrate our 15th year in business. For all 15 years, Elwood Clothing has been a brand driven by a love of apparel design and skateboarding. Those of you who share a passion for one or both know that as time passes it is necessary to adapt to the changing market. Elwood Clothing will revisit its roots and focus all efforts on the apparel design. We are dedicated to maintaining our Durable by Design assurance and producing quality apparel with a youthful edge.

Elwood is truly grateful to the skateboard community that has supported Elwood over the years. Many thanks go out to Kenny Anderson for his leadership and loyalty. We would also like to thank Dan, Silas and the rest of the team. As we broaden our scope we will never stray too far from our roots. There is much to come and you can be assured that you will find Elwood’s commitment to excellence will be evident within the product. We will continue to strive to make positive changes that will insure quality in our products, as well as success in our transition. We invite you to continue with us on the journey. Thanks again for all your continued support!”

Eine etwas seltsame Art ein Jubiläum zu begehen. Sieht Elwood die Quelle Skateboarding für sich als versiegt an oder lassen sich die Klamotten in den angepeilten Läden nicht verkaufen wenn ihnen das Image von Skateboarding anhaftet? Sich den verändernden Märkten anpassen zu müssen klingt jedenfalls nach Fähnchen im Wind, was man von Elwood, einer Company mit langer Tradition, nicht gedacht hätte.

Aber wie gesagt, es gibt auch genug die den umgekehrten Weg gehen. Dead Boy Footwear etwa wollen in der Skateszene Fuß fassen und holen sich dazu Jason „The Kid“ Adams und die Skatepunk Legende Duane Peters an Board. Eine neue Schuhlinie soll 2011 herausgebracht werden, die aus „reinterpretations of classic styles, inspired by outsider art and underground culture“ bestehen wird.

Duan Peters zeigt sich davon begeistert und sagte: “We Got A shoe in the Werks that is So Fucking Tough and Affordable and All they Care about is That I will wanna Wear My own Shoe!”

Was jetzt bedenklicher ist, szenefremde Firmen die sich in Skateboarding einkaufen, oder Core Brands die sich dem Ausverkauf hingeben, ist schwer zu sagen und nicht pauschal zu beurteilen, vor allem ohne die dahinterstehenden Intentionen zu kennen. Bleibt also nur abzuwarten wie sich die Dinge entwickeln und ob es Elwood langfristig wirklich hilft, der Skateszene den Rücken zu kehren. Denn die Unterstützung einzustellen und darauf zu hoffen, dass sich die Klamotten unter Skatern trotzdem weiterhin verkaufen, darf durchaus als unverschämt bezeichnet werden.

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