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Lakai Gewinnspiel & Jeff Mikut Interview




Die Arbeit von Jeff Mikut wird grundsätzlich mit Füßen getreten, aber das ist okay für ihn, denn schließlich designt Jeff Schuhe für Lakai und deshalb ist der zielführende Einsatz seiner Entwürfe das höchste Lob. Der Linden, von dem es hier zwei Paar zu gewinnen gibt, ist sein erstes Design, das er für Lakai entworfen hat. Neben seiner Arbeit im Skatebiz ist er aber auch selbst ein ziemlich guter Skater, wie man in dem Clip sehen kann. Grund genug den jungen Mann mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Hi Jeff, wie man in dem Video sieht skatest du richtig gut. Hast du je über eine Karriere als gesponserter Skater nachgedacht, oder bevorzugst du einen „regulären“ Job?
Merkwürdigerweise habe ich gearbeitet seit ich zwölf bin. Ich habe immer irgendwas gearbeitet, weshalb es mich jetzt um so mehr freut, dass ich einen Job habe, auf den ich stolz sein kann und der mir wirklich Spaß macht. Es ist so, dass ich Skateboarding und alles was damit in Zusammenhang steht schon immer genossen habe und ich würde nicht sagen, dass ich eine Karriere als gesponserter Skater nicht gewollt hätte, aber ich glaube Skateboarding bringt mir viel mehr Spaß wenn es nicht etwas ist, das ich tun muss.

Wie hat das dann mit dem Design bei dir angefangen?
Mein Vater ist einer der Menschen die alles bauen und reparieren können was sie in die Finger bekommen. Auch wenn er kein talentierter Künstler ist und nicht sonderlich gut mit Computern umgehen kann, ist der Prozess wie er die Dinge umsetzt wirklich großartig. Es war immer interessant für mich zu sehen wie Ideen bei ihm Gestalt annehmen. Beim Design hast du diese Möglichkeit die ganze Zeit. Egal ob es eine Zeichnung ist, ein Schuh oder auch ein Trick den du immer machen wolltest, es steckt stets ein Konzept dahinter. Mir gefällt die Tatsache dass immer die Möglichkeit besteht dass man, egal was es auch ist, es beim nächsten Mal besser macht.

Und wie bist du dann konkret zum Schuhdesign bzw. zu Lakai gekommen?
Lakai war für mich schon immer eine super Marke mit einem echt guten Team. Als sie dann unter das Dach von Girl wechselten kontaktierte mich ein alter Freund um nachzufragen ob ich Interesse hätte für Lakai zu arbeiten. Zu der Zeit arbeitete ich als Designer für Vans. Da sowohl Lakai als auch Vans beides tolle Companys sind, mit großartigen Menschen die dort arbeiten, war es eine schwierige Entscheidung. Ich bin dann schließlich zu Lakai gewechselt und wirklich glücklich Teil einer Company zu sein, die sich Skateboarding mit Herzblut verschrieben hat – einer Sache die mir persönlich unglaublich viel gegeben hat. Es ist auch nicht schlecht jeden Tag im Girl Warehouse skaten zu können. Da sind tonnenweise Ripper unterwegs.

Wie ist es mit Pros an einem Schuh zu arbeiten? Geben sie viel Input oder sind sie nur eine Plage, die die Vision des Designers nicht kapieren?
[lacht] Ich hab beides schon erlebt. Schlussendlich sollte das fertige Produkt allerdings dem entsprechen was der Pro will – schließlich ist es sein Name der drauf steht.

Wer im Lakai Team hat die besten Design Skills?
[Mike] Carroll und Rick [Howard] kommen regelmäßig mit neuen Ideen an. Es ist großartig Inspiration von jemand anderem als Scott [Johnson, Ex-Lakai Pro und nun Designer, Anm. d. Red.] oder mir selbst zu erhalten. Was echte Design Skills betrifft, also wirklich etwas zeichnen, habe ich bis jetzt noch keinen sehen. Das könnte ein spannendes Konzept sein!

Was war deine Inspiration für den „Linden“?
Das war das erste Projekt an dem ich arbeitete, als ich bei Lakai anfing. Scott hatte schon ein Design angefangen und reichte es mir weiter, damit er sich um die anderen Projekte für diese Saison kümmern konnte. Ich arbeitete mit ein paar der Team Dudes und erhielt etwas Input von Scott und fing dann an den Schuh umzuformen, in etwas was mehr dem entsprach was alle wollten. Die Inspiration kam also von den Teamfahrern und ihrem Wunsch nach einem cleanen Cupsole Schuh.

Kannst du mal den typischen Arbeitsablauf für einen neuen Schuh beschreiben?
Scott und ich treffen uns meist und reden darüber was wir glauben welches Design es bräuchte, oder welche neuen Styles wir im Kopf haben. Wir teilen uns dann die Arbeit auf und arbeiten beide an den Konzepten. Wir fangen mit thumbnails an, zeichnen dann große Entwürfe und machen schließlich mit dem Computer weiter. Da kann man dann viele Details hinzufügen, wie das Labeling, Branding, Perforation usw. Danach treffen wir uns mit dem Team, arbeiten an den Colorways und entwerfen erste Samples. Dass ist der Zeitpunkt an dem der Schuh ein reales Produkt wird. Manchmal entspricht es dem was du wolltest, manchmal ist es das genaue Gegenteil. Wir analysieren dann jeden einzelnen Part des Schuhs und führen so lange Veränderungen durch, bis er schließlich richtig aussieht, bevor wir uns die einzelnen Colorways ansehen. Wenn das Endprodukt das ist was wir wollten und die Colorways gut aussehen, dann kommt der Schuh in den Katalog und in die Verkaufsregale. Natürlich sind da noch unzählige Faktoren mehr involviert, aber grundsätzlich ist das der Ablauf.

Welche Schuhe hast du denn bereits entworfen?
Der erste Schuh an dem ich je gearbeitet habe heißt 44-Hi. Es war eine Cupsole Version des Sk8 Hi für die Vans Skate Line. Ich durfe zwar nicht wirlich die Colorways machen, weil es ein Kollabo Schuh war, aber ich war gestoked dass er es auf den Markt schaffte. Für Lakai habe ich an dem Linden und dem neuen Mariano Schuh gearbeitet. Einige weitere sind gerade auf dem Weg; da bin ich schon richtig aufgeregt.

Was ist dein Lieblingsschuh an dem du bisher gearbeitet hast und was ist dein All-Time Favorite?
Bis jetzt ist mein Lieblingsschuh der Linden, aber das mag daran liegen, weil ich zur Zeit voll auf Cupsole fixiert bin. Einen All-Time Favorite Schuh hatte ich noch nie so wirklich. Ich ändere meine Meinung ziemlich oft.


[Photos: Justin Ponce]


Wie fühlt es sich denn an, wenn du jemanden siehst der einen Schuh trägt den du designt hast?
Ich bin immer gehyped wenn jemand einen Schuh trägt an dem ich beteiligt war, selbst wenn ich nur den Colorway von einem bereits existierenden Schuh gemacht habe. Es ist großartig etwas gemacht zu haben das jemand sich kaufen und wertschätzen kann. Ich hoffe immer dass die Schuhe von einem Board zerstört werden.

Und welche Schuhe trägst du selbst im Moment?
Ich bin gerade ständig am wechseln zwischen dem Linden und Belmont XLK’s. Ich kann mich nicht entscheiden welche mir besser gefallen. Ich bin in letzter Zeit ein großer Fan der Cupsole geworden. Nicht nur weil sie länger hält als Vulc-Sohlen, sondern auch weil meine Füße nach einem langen Skatetag nicht so schmerzen.

Skatest du viel mit den Lakai Jungs?
Scott Johnson, Carroll und Rick skaten ein paar Mal die Woche hier. Sie sind die motivierendsten Leute mit denen man skaten kann, vor allem wenn sie alle zusammen unterwegs sind. Viele der Jungs aus dem Team kommen vorbei und fahren den Park so oft sie können. Raven [Tershy] sollte man auf keinen Fall verpassen.

Hängst du auch in Biebels Park ab?
Ich sollte damit anfangen. Es ist unglaublich dort.

Irgendwelche Biebel Lieblingsstorys?
Eigentlich scheint alles in das er verwickelt ist eine großartige Story zu beinhalten. Biebel rippt im Leben.

Zum Abschluss noch eine wichtige Frage für alle Sneaker Freaks: Was ist der nächste Trend im Schuhdesign? Die Rückkehr der Cupsole?
Der D4?

Danke für deine Zeit Jeff.
Kein Problem.

Wer jetzt einen von Jeff Mikut designten „Linden“ gewinnen möchte, der muss folgende Frage beantworten:

Was war der erste Schuh an dem Jeff gearbeitet hat?

Die richtige Antwort dann einfach samt eurer Adresse, Schuhgröße und Lieblingscolorway unter dem Kennwort „Linden“ bis zum 17.04 an win@skateboardmsm.de schicken und dabei sein.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen!

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