Share

TV

Mack McKelton – „Roll Over“ Clip und Interview

Es war in letzter Zeit ein bisschen ruhiger geworden um Mack McKelton, aber das bedeutet nicht, dass Mack untätig gewesen wäre. Vielmehr hat er seine Energie gesammelt und will 2014 richtig durchstarten. Nicht nur dass er frisch verheiratet ist, mit „Over“ hat er dazu auch noch seine eigene Boardcompany gestartet. Passend dazu veröffentlicht er jetzt bei uns seinen „Roll Over“ Part, mit der besten Footage aus den letzten Jahren, den er auch noch selbst geschnitten hat. Selfmademan Mack, here we go!




[Interview: Stefan Schwinghammer]

Erzähl mal Mack, du hast mit Over gerade eine eigene Boardcompany gestartet, wie kamst du auf die Idee? Schließlich ist es nicht gerade so einfach, mit einer Boardcompany in Deutschland Erfolg zu haben.
Ich hatte schon länger die Idee eine eigene Firma zu starten, etwas in Zusammenarbeit mit anderen entstehen zu lassen. Over ist für mich eine Bewegung, eine neue Energie! Und Erfolg ist immer relativ. Für mich ist es schon ein Erfolg mein eigenes Ding zu machen.

Der Part spiegelt ja, wenn ich mich richtig erinnere, deine letzten sechs Jahre wieder. Was war in denen, kurz zusammengefasst los?
Mir war meistens bewusst, wann ich in der Öfentlichkeit stand und wann ich private Ziele verfolgte. Ich habe mich gut weiter bewegt und bin erwachsener geworden. Das spielerische Lernen will ich aber beibehalten. Auf die Art kann ich hoffentlich in Zukunft auch vorwärtskommen und mit Optimismus positive Dinge entwickeln. Der Part erinnert mich an große, schnelle Momente. Die Zweideutigkeit von „roll over“ ist ja klar und hört sich besser an als „left over“. Bessern kann ich mich auf jeden Fall, vielleicht „right over here“. Die Zukunft und Wortspiele bleiben spannend. Over power?

Es geht mir darum Spaß durch Offenheit zu kommunizieren

Soweit ich weiß bist du zuletzt für Blackriver gefahren. Hast du da gequittet um deine Company zu starten?
Ich baue grade meine Zusammenarbeit mit Blackriver weiter aus! Wir machen auch Over Berlinwood-Fingerboards. Besonders sinnvoll im Winter. Was mir am Herzen liegt, gebe ich nicht so schnell auf. So könnte in zukünftigen Kollaborationen das Black River Logo im Kreis erscheinen. In Schwarzenbach helfen sie mir mit der Logistik und ihrer langen Erfahrung. Wir bauen weiter Skateparks in Zusammenarbeit mit Profis, wie z.B. Helmbrechts, der mit Jan Kliewer, Lennie Burmeister und Yamato entstanden ist. Go Blackriver-Ramps!

Um was geht es dir bei Over und was unterscheidet Over von anderen Brands?
Funktionalität im Produkt. Over ist neu. Ein kreativer Spielplatz für alle, die sich selbst weiter pushen wollen. Das ist das Konzept, mit meinem Design und höchster Qualität und Funktion. Bei Over entsteht ein Dialog zwischen Fahrer und dem Umfeld. Es geht mir darum Spaß durch Offenheit zu kommunizieren.

Wer kümmert sich um die Graphics, machst du das selbst? Ist Over momentan ein Ein-Mann Unternehmen?
Ich habe den Schriftzug selber entworfen und bin der Antrieb hinter jedem Design. Ich lasse mir aber gerne helfen und bin offen für Zusammenarbeit. Ich bin noch ein „Ein-Mann Unternehmen“, hole aber gerne Frauen und andere dazu! Yvonne Labedzki von Beton Kultur z.B., eine super Grafikerin. Ich will auch Mädchen und Frauen beim Skaten mehr unterstützen und da eine Platform schaffen.

Haben dich die neuen europäischen Brands wie Magenta, Polar oder Palace inspiriert den Schritt zu gehen?
Inspiration habe ich mehr aus meiner eigenen Kraft geholt und durch’s Träumen am Sandstrand beim Surfen. Über die anderen Brands bekomme ich jetzt erst mehr mit.

Team, Touren, Decks – was ist bei Over zukünftig geplant?
Patrik Eling (37) und Julian Ruhe (16) sind meine ersten offiziellen Teamfahrer. Ich (27) liege genau dazwischen. Die Jungs sind echte Könner, an die ich glaube. Sie haben eine Chance verdient und ich verstehe mich mit ihnen. Sie sind einfach Leute, die Energie mitbringen. Mit neuer Kraft und Motivation gibt’s einen Schub nach vorne. Es wird auf jeden Fall spannend und ich sehe viel Bewegung. Over Decks gibt’s ja seit neustem auch über Titus.de.

Ich interessiere mich für den Geschwindigkeits-Weltrekord auf dem Skateboard

Was ist sonst so bei dir in der Pipeline? Was bringt das Jahr auf und abseits des Boards, abgesehen von Over, für dich?
Ich habe vor zwei Wochen geheiratet. Ich lerne, wie schön es ist, sich auch ab und zu zurückzuziehen. Neues Jahr bedeutet neues Glück. Ich versuche zu verstehen, wie man das Licht am Ende des Tunnels in einen Scheinwerfer oder Rampenlicht verändert. Das Jahr bringt Kommunikation und Bewegung und hoffentlich Verbesserungen in unserem globalem Miteinander.

Noch eine Frage zum Clip. Da ist ja auch eine Longboard Szene mit drin. Manche werden darüber sicher haten. Warum hast du das mit reingenommen und fährst du öfter Longboard?
Ich fahre Skateboard und denke, ein Longboard ist so ein Ding. Was die anderen davon halten ist mir nicht wichtig. Ich bin noch ein Anfänger auf schnellen Boards, aber interessiere mich für den Geschwindigkeits-Weltrekord auf dem Skateboard. Die Aufnahme entstand, als ich 2012 ein halbes Jahr in Kalifornien gewohnt habe. Eine prägende Zeit und eine Geschichte für sich.

Share

Geschäftsbedingungen

Gib bitte deine Email Adresse an, damit wir dich mit News, Updates und den neuesten Angeboten versorgen können. Falls du nicht mehr interessiert bist, kannst du dich jederzeit abmelden. Wir geben deine Daten nicht an Dritte weiter und werden dir nur Nachrichten schicken, die dich auch interessieren. Versprochen!

Read our full Privacy Policy as well as Terms & Conditions.

production