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Droshky Chinatrip 2015

Tourbericht, Galerie und Video!

Das Droshky Skateboards Team war letztes Jahr auf Tour durch China und hat da neben diversen Demos natürlich auch ordentlich Footy sammeln können. Dies lag nicht zuletzt an den mehr als freundlich Security vor Ort, wie uns Dennis Götz erzählt bzw. geschrieben hat. Dieser hat nämlich nicht nur das Video zum Trip gefilmt und geschnitten sondern war auch so zuvorkommend und uns einen kleinen Tourbericht zu schicken und auch noch gleich die Fotos mitzuliefern. Wow! Tausend Dank noch mal Dennis und natürlich auch Droshky und allen anderen beteiligten für das ganze Zeug. Hier also nun der Bericht für euch mit Galerie und dem Tourvideo, welches echt verdammt gut geworden ist.

Text: Dennis Götz / Bilder: Dennis Götz (sofern nicht anders gekennzeichnet) 

Cyril Bayon - BS 50 50

Donnerstag Abend

Das Telefon klingelt:

„Hey Dennis, kommst mit nach China, wir brauchen nen Kameramann?“

„Klar, bin am Start, wann gehts los?“

 

Vier Wochen später

Sonntag Morgen um 5 Uhr traten wir unsere Reise in Ulm an – Flughafen Stuttgart, Abu Dhabi, Bangkok, Hongkong, Shenzhen und wir waren schon da…

你好!nǐ hǎo China. Hier wurden wir erstmal gebührend mit einer Flasche Tsingtao von den BSS Jungs empfangen. Etwas übermüdet erledigten wir am darauffolgenden Morgen die nötigsten Dinge und standen kurz darauf schon mit unseren Boards auf der Strasse. Für uns Deutsche, die den ersten Kickflip auf Kopfsteinpflaster lernen, war erst mal gar nicht klar welchen Spot wir als erstes abchecken sollten. Marmor soweit das Auge reicht… Von da an wurden wir von den Chinesen immer gut behandelt und hatten nicht mal Ärger mit den Securities, Kurzes Selfie und ab gehts.

Den ersten Tag in Shenzhen verbrachten wir recht spontan, für die folgenden Tage nahmen wir uns dann jedoch den ein oder anderen schon bekannten Spot vor. Man kann in China eigentlich direkt auf die Strasse gehen und sich ein Curb oder ähnliches suchen, aber ausgecheckt haben muss man den ein oder anderen legendären Spot ja schon – Civic Center in Shenzhen, die Marmor Waves ebenfalls und die rote Welle in Guangzhou darf natürlich auch nicht fehlen. Da in China der Maßstab jedoch etwas größer ausfällt als in den heimischen Städten und Shenzhen definitiv eine Mega-Stadt ist, sind die Wege nicht zu unterschätzen. Die Tage starteten wir mit einer Portion „Dirty Food“, so wie es die Chinesen gerne nennen, aus einer Garagenküche. „Echt überraschend gut wenn man sich nicht zu viele Gedanken macht, haha.“

Cyril Bayon - SW Heelflip

So klapperten wir nach und nach die fettesten Spots ab und fuhren ein paar Demos für die BSS Distribution. Echt ein krasses Erlebnis, da noch nicht jeder in China Skateboarding kennt und auch nicht jeder Vorurteile darüber hat. Sogar der eine oder andere Cop wollte sich mal drauf stellen. Kaum kam man an nem Spot an, versammelten sich auch gleich die Menschenmassen darum und starrten durch ihre Smartphones auf das Geschehen. Am Ende eines erfolgreichen Tages durfte natürlich die Party nicht fehlen: schräge Clubs, crazy Chinesen und Bier aus Stamperln, wo gibts denn sowas?

Am nächsten Morgen krähte der Hahn schon recht früh, in unserem Fall war es ein EMU Ewals. Auch nach einer durchzechten Nacht strotzte er nur so vor Energie – aber klar, 30 Grad Ende Oktober mit den krassesten Spots darf man natürlich nicht verschlafen.

Rauf aufs Brett und ab auf die Strasse – „Ich kann mich noch erinnern als wir eines Tages an einem Manual Spot ankamen und ich noch während ich meine Kamera startklar machte aus dem Augenwinkel nen Warmup Nosewheelie Nollie 360Flip sah – was geht ab? Die Droshky „French Connection“ Cyril Bayon legt Einen nach dem Anderen, starken Flip-Out nach. So geschah es auch, dass ich nen perfekten Nosemanual Nollieflip Nosemanual vor die Linse bekam.“

Krasser Spot, krasser Tag, krasse Eindrücke.

Skate Demo in Jiangmen, hier war gerade ein reges Deck-Weitspringen am Start, als auf einmal AJ (Anh Jyn Chau) irgendwann nach der 10er Marke mit Einstieg und dann mit einer Weite von 18 Brettern eine echt ordentliche Distanz überwunden hat.

Cyril Bayon Kickflip

Als wir dann eines Tages mit dem Schnellzug, mit etwa 300 Sachen, nach Guangzhou düsten, hatten wir den perfekten Spot für Tobias Engster – die rote Welle! Hier ballerte er reihenweise Airs raus und auch Stalls an den echt gefährlichen Löchern. Kurz vor Sonnenuntergang legt Emu dann noch einen Trick am Jumpramp Ende der Welle nach. Wie auch immer hat sich die Welle am Ende so verbogen, dass sich hier ne fette Jumpramp gebildet hat – „Habe das noch in keinem Video zuvor gesehen“ Hier machte Emu „The Bird“ Ewals seinem Namen alle Ehre – wer das sehen will, sollte sich sofort das Video reinziehen!

14 Tage nach unserer Ankunft traten wir dann die Heimreise an – Shenzhen, Hongkong, Abu Dhabi – Flug verpasst, Frankfurt und ab in den Winterschlaf.

 

Und wie versprochen und eben ja auch noch mal empfohlen, hier jetzt das Tourvideo für euch. Es lohnt sich!

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