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God made a Skateboarder

„God made a Skateboarder“ ist eine extrem witzige und äußerst treffende Persiflage auf den ziemlich pathetischen Clip „God made a Farmer“ der während dem Super Bowl Finale lief um mit Pferdestärken vollgestopfte Trucks an die amerikanische Landbevölkerung zu verscherbeln.

Da ist es doch schön wieder einmal vor Augen geführt zu bekommen, dass Skateboarding anders funktioniert. Kaputte Knochen, völlige Erschöpfung, Auseinandersetzungen mit Passanten – das alles wird in Kauf genommen, für die pure Liebe an der Sache. Für den einen Trick, für das Gefühl beim Weiterrollen, für die Sessions mit Freunden.

So könnte man zumindest meinen, wenn man diesen Clip sieht.

Doch dann tauchte heute auch noch dieser Clip auf, der einen Tag im Leben von Nyjah Huston (oder besser gesagt im Leben von Nyjahs Auto) zeigt und der von einem Felgenhersteller gemacht wurde. Halt, Stop, einem Felgenhersteller, fragt man sich. Ernsthaft? Was bitteschön haben Felgen mit Skateboarding zu tun? Gut, Skater lassen sich mittlerweile als Werbeträger für die unsinnigsten Produkte vor den Karren spannen und Nyjah soll nicht am Hungertuch nagen müssen, für die Sachen die er abliefert, aber Felgen?! Irgendwann ist doch auch eine Grenze erreicht.

Sicherlich ist Nyjah einer der begnadedsten Skateboarder auf diesem Planeten und er hat zweifelsohne für seinen letzten Part richtig geblutet, aber reicht denn die Street League Kohle nicht aus, muss jetzt auch noch damit Geld gemacht werden?

Und klar kann man sich einen dicken Mercedes kaufen wenn man Bock drauf hat und den Stern rot lackieren wenn man will, aber muss man damit dann in einem Clip rumheizen als wäre man auf dem Weg zum nächsten Tuner Treffen (Kalis wir haben dich mit deinem BMW damals im DC Video nicht gesehen, keine Sorge)? Und auch klar, dass viel Geld in jungen Jahren zu Geschmacksverirrungen führen kann, aber bei aller Nachsicht, das muss man dann halt auch nicht gut finden.

Vielleicht ist es ungerecht, gerade Nyjah das anzukreiden, viele andere fahren den Bling-Bling Sport Superstar Lifestyle schließlich ebenfalls und vielleicht ist es scheinheilig, schließlich sind auch wir auf Sponsorengelder angewiesen, aber ein Clip, gesponsert von einem Felgenhersteller, in dem lediglich im Skatepark und in Dyrdek’s Halle mit Foam Pit geskatet wird, hat mit Skateboarding leider so garnicht’s mehr zu tun.

Die Einzige Gemeinsamkeit die beide Clips besitzen, ist die darin vorkommende schlechte Ernährung durch Pizza. Also Nyjah, wenn du schon Extrakohle auf dem Sparkonto brauchst, dann das nächste Mal doch lieber den Arsch an eine große Fastfood Kette verkauft und den Clip auf Street Mission mit den Homies gefilmt. Aber Felgen, Alter…!

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