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Omar Salazar Interview – extended Version

Omar Salazar ist wirklich einer der sympathischsten Typen, die dir über den Weg laufen können. Gut gelaunt, open-minded und – wenn man ihn in der richtigen Stimmung erwischt – äußerst redefreudig. So haben wir ihn zumindest kennengelernt bei dem Interview, welches in Ausgabe #287 zu finden ist.

Photo: Eric Mirbach

So redefreudig allerdings, dass es kaum auf fünf Seiten passen kann. Aus diesem Grund wollen wir die unendlichen Weiten des Internets nutzen, um denen von euch, deren Aufmerksamkeitsspanne noch nicht unter die 60-Sekunden-Marke gerutscht ist, jedes einzelne Wort vorzulegen, was wir mit Omar in der Haupstadt der Niederlande gewechselt haben. Das Full-Length-Interview, direkt nach dem Klick auf



„Du musst es wollen!“

Von Janoskis Couch in den Pro-Olymp

Omar Salazar hatte eigentlich die besten Vorraussetzungen, eine von Skateboardings zahllosen gescheiterten Existenzen zu werden: Schule geschmissen, zuhause rausgeflogen, im Zelt und von Kupfergeld gelebt und bestenfalls die Aussicht, Am auf Lebenszeit zu sein. Dass er heute einen Fullpart im Alien-Workshop-Video „Mind Field“ und ein Pro-Modell auf NikeSB sein Eigen nennen kann, verdankt er – neben seinem unglaublich harten Skaten – seinem „Survival Mode“. Was es damit auf sich hat und wie Skateboarding alles gut machen kann, wenn man es nur ehrlich genug will, hat uns „O-Zar“ selbst an einem Nachmittag in Amsterdam erklärt.

Hallo Omar! Wie läuft denn die Promo-Tour für deinen Schuh? Du hast ja immerhin die halbe Nike-Crew mitgebracht.
Ja man, läuft super! Wieger wohnt ja auch hier in der Nähe, da ist es auf jeden Fall cool, ihn zu besuchen und in seiner „natürlichen Umgebung“ zu sehen.

…und, hat er euch schon das Rotlichtviertel gezeigt?
Haha, nein, hat er nicht! Aber ich hab‘s schonmal gesehen, als ich das erste Mal hier war, das war so vor vier Jahren… Ey Kaspar, ist das echt vier Jahre her?
– Hä, wie, was ist los? Sorry, ich war grade woanders.
– Wann war ich das letzte Mal hier? War das vor vier Jahren?
– Yo, als Wiegers Schuh rauskam. Du bist mit Stefan rübergekommen. Und vor zwei Jahren hatten wir noch die gesamte Euro-Tour, da warst du auch dabei.

Wenn du schonmal durch Europa tourst, kriegen wir da bald auch noch etwas Euro-Footage von dir und den Jungs zu sehen?
Ich würde gerne, aber wir haben leider nicht soviel Zeit. Kaspar [van Lierop; NikeSB-Euro-Chief] und die anderen Nike-Jungs hat hier eine Demo organisiert, also machen wir das. Wird bestimmt auch cool werden. In ein paar Monaten will ich nochmal hierhin kommen und Street skaten, hier gibt‘s so viele gute Spots. Really good shit, man!

Hast du es auch schonmal nach Deutschland geschafft?
Yeah, ich war schon in Deutschland! [Kaspar wirft ein „Hast du dir da nicht die Rippe gebrochen oder so?“] Stimmt, da war ich verletzt. [„Müsste in Eindhoven, Wiegers Heimatstadt, passiert sein.“] Genau, und dann sind wir weiter nach Berlin und waren noch auf einer Tradeshow. Skaten konnte ich zwar nicht, aber es war trotzdem cool. Zu euch will ich auch auf jeden Fall nochmal zu Skaten kommen, ich hab da so ein deutsches Video gesehen, wo nur Spots in Deutschland geskatet wurden. Die Leute haben echt hart gerippt, das fand ich sehr beeindruckend!

Da hast du ja schon einen guten Eindruck von der deutschen Szene gekriegt!
Yeah, ich fand‘s echt cool. Wenn ich nur noch wüsste, wie das Video hieß…

Photo: Mike O’Meally

Lass uns mal persönlich werden. Deine Eltern kommen ursprünglich aus Chile, richtig?
Ja genau, aus Südamerika. Ich selber bin allerdings in den USA geboren. Aber dank meiner Eltern weiß ich glaube ich ziemlich gut, wie das Leben dort ist, sie haben mir immer viele Geschichten erzählt von unserer Familie in Chile. Mein Bruder, meine Schwester und ich sind die erste Generation unserer Familie, die in den Staaten geboren und aufgewachsen ist.

Dass du mittlerweile auf Alien Workshop bist, wissen wohl die Meisten. Erinnerst du dich noch, wie es war, als der „Mind Field“-Vorgänger „Photosynthesis“ 2000 rauskam?
Ha, da war ich gerade 16 Jahre alt und bin noch für Foundation gefahren. Kurz nachdem „Photosynthesis“ rauskam, haben wir „Art Bars“ gemacht [„Art Bars Subtitles and Seagulls“, Foundation-Video von 2001; Anm. d. Red.]. Ich weiß nicht, ob sich da noch jemand dran erinnert, war eh ein Scheiß-Video – das Beste daran war Ethan Fowlers Part. Worauf ich hinaus will: Es gab da diesen Clip von einer Möwe, die Justin Roy auf den Kopf kackt. Und das war im Prinzip nur eine Verarsche vom „Photosynthesis“-Video. Dabei war das Foundation-Video an sich ziemlich schlecht, während das Workshop-Video der Hammer war. Die Jungs wollten es in Lächerliche ziehen, um irgendwie „anders“ sein. Aber anstatt selber was Besonderes zu machen, machten sie sich lieber über etwas lustig, was an sich total großartig und kreativ war. Naja, und ich bin wie gesagt für die gefahren.

Wie ging‘s dir selbst, als du den Streifen zum ersten Mal gesehen hast?
Ich war wie besessen. Es war nicht nur das Skaten, sondern auch die visuellen Sachen. Für mich ist es eher ein Kunstwerk und mehr als „nur“ Skateboarding – viel emotionaler Stuff und so. Ich fand es extrem cool.

Hast du dir damals gedacht: „In dem Team möchte ich auch sein“?
Weißt du, als ich jünger war, war Foundation das Beste, was ich erreichen konnte. Dachte ich zumindest. Die besten Companies waren in meinen Augen Girl, Workshop und einige Deluxe-Companies, aber bei Alien dachte ich damals echt „Das ist unmöglich, was die machen ist einfach zu gut. Auf dieses Level werde ich wohl nie kommen.“ Verrückt genug, dass ich dieses Ziel heute doch irgendwie erreicht habe, obwohl ich es immer für unmöglich gehalten habe.

… und das nur zehn Jahre später.
Yeah!


Du warst ja eine ganze Weile auf Foundation, hattest Parts in drei Videos…
… waren das nicht nur zwei?!

Na gut, „Good times are killing me“ war ein Tourvideo.
Ja, genau, stimmt.

Jedenfalls kam der Breakup mit Foundation ziemlich plötzlich.
Ich war wie gesagt gerade 16 und hab mich ziemlich mies verletzt und wurde gekickt. Wegen der Verletzung konnte ich eine ganze Weile überhaupt nicht skaten.

Es hieß immer, du hättest Beef mit Tod Swank [Foundation– und Tum-Yeto-Chef] gehabt.
Aah, so schlimm war es nicht. Ich hab keinen Stress mit ihm, er hat nur viele Leute nicht so behandelt, wie es richtig gewesen wäre. Es wurden so viele Leute gekickt, wie zum Beispiel mein Freund Judd Hertzler. Er war auch im Team und gerade Vater geworden und dann wurde er gekickt – eben weil er ein Kind hatte. Wie auch immer, es gibt zwei Arten, Business zu machen, anständig oder eben nicht. Und seine Art war, fand ich, eben unanständig. Aber hey, das sind alte Geschichten, die interessieren mich heute nicht mehr. Ich habe immerhin eine ziemlich wertvolle Lektion gelernt.

In einen Interview mit dir war zu lesen, dass du mal ein ganzes Jahr bei einem Kumpel im Garten gewohnt hast – in einem Zelt!
Yeah, das stimmt. Er hatte einen Grill im Garten, das war quasi meine Küche. Ich hab noch den Strom in seinem Haus angezapft und eine Leitung in den Garten gelegt, mit der ich dann alle möglichen Sachen betrieben habe. Hat gut funktioniert.

Irgendwann bist du auch mal in Handschellen vor der Polizei abgehauen…
… haha, das war in San Diego!

… und hast die Dinger sogar noch selber abgekriegt. Wo hast du denn deine MacGyver-Tricks her?
Ich würde gar nicht sagen, dass ich die irgendwo gelernt, das liegt wohl eher in meiner Natur. Survival-Mode, weißt du. Immer, wenn ich in eine komische Situation komme, denke ich mir: „Wie zum Teufel komm ich da nur wieder raus?“ Als ich jünger war hab ich mir Gedanken gemacht wie „Wenn ich in einer Bank wäre, die gerade überfallen würde – was würde ich als erstes machen?“ und so weiter. Ich plane sowas immer schon im voraus, schon seit meiner Jugend.

Photo: Mike O’Meally

Funktioniert das beim Skaten für dich auch oder bist du eher der „Ich-spring-mal-drauf-und-guck-was-passiert“-Typ?
Ein bisschen schon. Ich meine, ich weiß zwar schon, was ich machen will, aber manchmal gucke ich auch einfach nur, was passiert… Wenn ich zum Beispiel einen Contest fahre, habe ich keine durchgeplanten Lines oder so im Kopf, sondern lass es auf mich zukommen. Und wenn mir dann etwas Spezielles einfällt, dann zieh ich das durch. Es ist ein bisschen wie beim Surfen, da weiß man ja vorher auch nicht, wie die Wellen sein werden.

Nachdem du aus dem Zelt im Garten raus warst, wie ging‘s dann weiter?
Nachdem ich aus dem Zelt im Garten von meinem Kumpel ausgezogen bin, hab ich erstmal für ein paar Jahre auf Stefan Janoskis Couch gelebt. Das war eine großartige Zeit. Wenn er mal verreist ist, hat er mir die Schlüssel da gelassen und ich konnte kommen, gehen und skaten, wann ich wollte. Vor langer Zeit habe ich zu ihm gesagt:„Scheiße Mann, meine Mom, mein Dad und mein Bruder denken, dass ich ein Loser bin, weil ich kein Geld verdiene. Die glauben, dass ich total ungebildet bin und wollen, dass ich zur Schule gehe und mir einen Job suche – also muss ich mit dem Skaten aufhören.“ Ich wollte natürlich nicht aufhören, aber ich musste etwas machen, zur Schule gehen oder arbeiten, weil meine Mom drauf und dran war, mich rauszuschmeissen. „Stefan“, sagte ich, „ich muss aufhören. Am Wochenende können wir skaten gehen, aber sonst muss ich arbeiten.“ Und seine Antwort war: „Nein Mann, scheiß auf Arbeit! Wohn‘ halt bei mir!“ Das hab ich dann die nächsten Jahre gemacht. Er sagte nur: „Mach dir keine Sorgen um Kohle, wenn du was brauchst, geb ich‘s dir. Wenn du was zu essen brauchst, kein Problem, und wenn du eine Bleibe brauchst, dann in meinem Haus!“ Stefan hat mich immer so hart unterstützt.

Klingt, als hättest du ziemlich harte Zeiten hinter dir.
Manchmal schon, ja. Ich weiß noch, wie ich eine Weile auf dieser unglaublich kaputten Couch gepennt habe. Das Teil war so abgewrackt, wenn du dich drauf gesetzt hast, bist du komplett eingesunken und das Kleingeld ist aus deiner Tasche gefallen und im Sofa verschwunden. Immer, wenn ich Hunger hatte, habe ich also die Couch angehoben und die Münzen eingesammelt. Damit bin ich dann direkt zur Taco-Bude gelaufen und hab drei Tacos für einen Dollar geholt. Damit hab ich ein paar Jahre gut gelebt.

Das nennt man dann wohl Street-Knowledge.
Yeah, ab und zu bin auch zum Gemüseladen in meiner Heimatstadt Sacramento gegangen, weil es da jeden Samstag kostenlose Kostproben von neuen Crackern oder Marmeladen und so gab. Das war auch eine gute Gelegenheit, umsonst zu essen.

Nachdem du von Foundation runter warst, hattest du nach langer Zeit endlich dein Pro-Board auf Rasa Libre. Zwei Wochen später wurde die Company (vorläufig) eingestampft. Wie ging es dir damals?
Klar, das war ziemlich schade, aber ich war in keinster Weise verbittert oder so. Ich hatte es zwar wirklich genossen, ein Teil einer Deluxe-Company zu sein, aber irgendwie war ich auch froh, dass es zuende war. Ich wusste, dass Jim Thiebaud und die Deluxe-Jungs all about skateboarding sind, also ging ich zu ihm, als es hieß, Rasa Libre würde eingestellt und er erklärte mir: „Guck mal, wenn ich eine Company mache, und der Typ, der sie aufgebaut hat, quittet, dann ist es nicht mehr dasselbe. Dann macht es keinen Sinn mehr.“ Und ich sagte zu ihm: „Oh, ok, ich respektiere das.“ Ich bin auch immer noch ein Teil von Deluxe und skate für Spitfire, besser hätte es nicht ausgehen können.

Und wie bist du schlussendlich auf Alien gelandet?
Ich wollte immer für Alien fahren und als sich die Möglichkeit bot, habe ich alles daran gesetzt. Die Jungs bei Alien sagten mir dann, dass sie mich gerne ins Team nehmen würden, allerdings als Am. „Ist mir scheißegal, bleibe ich eben Amateur auf Lebenszeit, ist mir gleich!“, sagte ich und sie meinten „Ok, cool. Vielleicht können wir dich in ein paar Jahren zum Pro machen.“ Aber das war mir total egal. So bin ich ins Team gekommen.

… und innerhalb von zwei Wochen zum Pro geworden.
Haha, yeah, zwei Wochen später bekam ich einen Anruf von Alien und sie sagten mir: „Wir geben dir ein Promodel!“ Ich sagte nur „Was, wieso? Jetzt schon?“ und sie antworteten „Ja, uns rufen die ganze Zeit ununterbrochen Skateshops an und fragen, wann endlich dein Board rauskommt!“

War dir das bewusst, dass du dermaßen populär warst?
Nein, auf keinen Fall! Als ich mein Promodel bekommen hab, war das unglaublich cool für mich. Ich habe niemals etwas derartiges erwartet und ich bin immer noch unendlich dankbar. Skateboarding ist das Beste auf der Welt. Du bist frei wie sonst nie, cruist durch die Gegend, springst über Zäune und brichst hauptberuflich sämtliche Regeln.


Hat Stefan dir auch mit dem Nike-Deal weitergeholfen?
Nee, ich war noch vor Stefan auf Nike. Diesmal konnte ich ihm etwas weiterhelfen. Ich meine, er ist mein bester Freund, also wäre es doch großartig, wenn wir auf der gleichen Company wären, zusammen auf Trips fahren könnten und so weiter.

Wo wir gerade bei Stefan sind: Mit wem gehst du skaten, wenn du mal zuhause in Sacramento bist?
Am liebsten natürlich mit Stefan, aber er ist viel unterwegs. Dann mit Brandon Biebel, aber der reist auch viel durch die Welt. Umso schöner ist es, wenn wir es mal hinkriegen, alle zusammen skaten zu gehen. Ansonsten bin ich immer noch mit meinen alten Freunden aus Sac unterwegs. Als ich jünger war, hatte ich die Gelegenheit, John Cardiel beim Skaten zu sehen, das war wirklich cool.

Cardiel hat dir doch mal eine wertvolle Lektion beigebracht, nicht wahr?
Yeah, damals in unserem kleinen Skatepark. Ich fuhr diese kleine Hubba-Ledge und hab die ganze Zeit einen 5-0 versucht und es nicht hingekriegt. Ich bin immer wieder hingefallen. John war auch da und er kam zu mir, dem kleinen Kid, und meinte nur „Du musst es wollen, Mann!“ und hat mich voll aufgebaut und gepusht. Das war sein Spruch: „Du musst es wollen!“ Das war wirklich eine großartige wertvolle Lektion, denn ich hab‘s weiter versucht und irgendwann geschafft – und seitdem benutze ich sein Motto für alles und erzähle es allen anderen. Wenn du es machen willst, dann musst du es wollen. Der einzige Weg, etwas zu schaffen, ist, es zu machen. Und wenn du es wirklich willst, dann kriegst du es. Cardiel hatte einen großen Einfluss auf mich.

Photo: Mike O’Meally

Du hast mal gesagt, dass du alles andere als ein Naturtalent bist, sondern dass du wirklich hart für deine Tricks arbeiten musst. Wenn man sich dagegen die Spots anguckt, die du fährst, stellt sich die Frage, ob es sowas wie Angst überhaupt für dich gibt.
Ich würde sagen, dass ich heute sehr sicher bin, was ich machen kann und was nicht. Es fällt mir auch heute manchmal noch genauso schwer wie als Kid. Die Einstellung hat sich nur verändert. Wenn ich früher vor großen Sachen gestanden hab, dann hab ich mich gefragt „Kann ich das wirklich schaffen?“. Heute denke ich eher „Yeah, ich kann das auf jeden Fall schaffen, wenn ich mein Bestes gebe!“ Das meine ich damit, wenn ich sage „Du musst es wollen!“. Wenn du es willst, kannst du es haben.

Das hört man oft von dir, dass du immer dein Bestes geben willst. Wenn du dir also heute deinen „Mind Field“-Part anguckst, bist du immer noch zufrieden damit? Oder kommen dir manchmal Zweifel, ob du alles gemacht hast, was geht?
Nein, ich habe echt meine ganze Energie in diesen Part gesteckt und eine Menge dafür durchgemacht. Als das Filming langsam dem Ende zuging, habe ich Greg [Hunt] angerufen und ihm stolz erzählt, dass ich in den vergangenen zwei Tagen drei oder vier Tricks gefilmt hatte und er sagte „Dann bin ich der erste, der dir gratulieren darf: Du bist fertig!“. Und sagte nur „Was?“ und er erklärte mir, dass ich durch sei, mein Part sei komplett. Ich war ein bisschen niedergeschlagen, weil ich eigentlich weitermachen wollte. Aber auf der anderen Seite war ich glücklich, denn wenn Greg sagt, dass es fertig ist, ist es fertig. Es ist der Beste in dem, was er tut und unglaublich hart mit sich selbst. Wenn er sagt, dass es vorbei ist, dann gibt‘s keine Zweifel. Das Video ist wirklich wirklich gut geworden.

Du scheinst zumindest eine Menge Spaß dabei gehabt zu haben, wenn‘s nach dem Grinsen im Gesicht oder deinen berühmten „Wooh!“-Ausrufen im Part geht. Skateboarding hat dich in zwei der besten Teams überhaupt gebracht – ist es da immer noch der gleiche Spaß wie früher oder doch mehr ein Job?
Oh, ich genieße es immer noch wie früher. Klar, man hat mehr Verantwortung. Aber wie ihr ja an den ganzen „Woohs“ seht, bin ich immer noch total aufgeregt, wenn es um Skateboarding geht. Bei vielen Sachen, die ich mache, erzählen mir Leute „Jaja, das machst du sowieso nicht!“ und sowas. Ich weiß noch, als wir damals in San Francisco waren und ich für das Transworld-Video „First Love“ den vorletzten Trick gefilmt habe. Als ich über das Streetgap in den steilen Frisco-Hill geolliet bin, war das auch so: Einer meinte, dass es unmöglich sei und ich wollte es einfach machen. So aufgeregt wie da war ich, glaube ich, noch nie. Für die „Woohs“ kann ich nix, die kommen einfach so raus, haha.

Ok Omar, wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus – jetzt, wo dein Schuh raus ist?
Skaten, natürlich, ich will mich weiter pushen; wir sammeln gerade Footage für Nike. Wenn ich nach Hause komme, werde ich mich für das kommende Jahr vorbereiten, ein bisschen fitter werden und meine Beine trainieren. Ich will noch einiges machen in den nächsten Jahren.

Wir freuen uns drauf. Danke für das Interview, Omar.
Yeah, danke euch. Besten Gruß an die deutschen Leser!

Omar fährt für Alien Workshop, NikeSB, Spitfire, Independent und Sun Diego Boardshops.

Philipp Schulte

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