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Vale Vale

25° Grad und Sonnenschein, gute Spots und ein Grill auf der Dachterrasse – wie schnell man sich doch an grossartige Bedingungen gewöhnt und wie harsch es doch ist, wenn man sich nach einer erfolgreichen Woche wieder von ihnen verabschieden muss. Es war definitiv ein Realitäts-Bitchslap, nach …

sieben Tagen spanischer Sonne in Düsseldorf aus dem Flugzeug steigen zu müssen und Minustemperaturen sowie Feuchtigkeit verpasst zu bekommen.

Robinson schläft, Sommerfeld berndet

Grund genug, hier also ein paar Impressionen der letzten Woche dazulassen, die ich zusammen mit Andi Welther, Robinson Kuhlmann, Danny Sommerfeld, Mark Frölich, Pascal de Stena und Stephan Günther in der übersichtlichen Universitätsstadt von Valencia verbringen durfte. Mit meinem Mann Lucas am Videogerät und mit Carsten Beneker, unserem aktuellen “Portrait” in MSM #271, der grade ein Auslandssemester in Vale verbringt, als Spotguide konnte nicht mehr so richtig viel schiefgehen – und das tat es auch nicht.

Blick von der Dachterasse, nachts
mehr spanische Nacht

Wir verbrachten unsere Tage von morgens bis abends auf den Strassen Valencias und konnten der guten Handvoll wirklich schöner Spots unsere volle Aufmerksamkeit widmen. Die einzigen Downer der Tour waren der verregnete Sonntag, der uns im Appartement einschloss sowie der grosse Bust-Montag, an dem wir ganze vier Male mit den Ordnungshütern aneinandergerieten – nicht die schönste Art, einen solchen Trip zu beenden. Sowieso wurden wir nicht grade wenig gebustet, aber irgendwie hat es doch noch immer geklappt, die Tricks, die sein mussten, auch einzutüten.

Footagecheck, Mark & Lucas

Mit vielen Weltherschen Zigeuneraktionen, einem grossen Beutel A-Footage und etwas gesünderer Hautfarbe im Gepäck verbrachten Pancho und ich unseren letzten Tag, ghetto as we are, auf einem Basketballplatz nahe Benimaclet, dem Viertel, in dem auch unser Appartement gelegen hatte. Wir mussten früh morgens auschecken, unser Flug ging aber erst um 18 Uhr und mit vier Riesentaschen durch Valencia zu hustlen kam nicht so richtig in Frage, also investierten wir sechs Euro in einen Basketball aus dem Supermercado nebenan und bewiesen uns, was für schlechte Dreierschützen wir sind. Oben-ohne-Style, ganz Wellnessurlaub.

Sommerbernd at his finest

Als wir nach stundenlanger Berberei am Flughafen ankamen, trafen wir erstmal auf Robinson, der schon um 10 Uhr am vormittag (!) zum Flughafen aufgebrochen war und seitdem im Duty Free Bereich abhing, weil sein Flug Verspätung hatte. Bummer!
Wenig später trafen dann auch noch Welther und Günni ein, die mit uns im selben Flugzeug nach Mallorca fliegen sollten, von wo es dann in verschiedenste Richtungen weitergehen sollte.
Die Haupterkenntnis dieses Fluges war denn, angesichts Scharen verbrutzelter alter Menschen, die ihre Rente auf der spanischen Insel durchbringen, auch folgende: “Alte Menschen nerven. Nörgeln den ganzen Tag und stinken nach Salbe” (Zitat Pancho). Schade eigentlich, dass sich akute Knötterrentner selbst über Dinge aufregen, die sich gar nicht stören können. Wahrscheinlich einfach aus Prinzip. Oder besser: akuter Langeweile.

Danke an alle Skaterboys für eine produktive und lustige Woche und besonders an den besten Spotbarney der Welt für Karte und Beistand.

Mehr über Valencia in einer der kommenden Ausgaben des Monster Skateboard Magazines. Keeping you posted.

Eric Mirbach

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